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TCM und altes globales Wissen

Posted on July 14, 2020 at 8:55 AM

Die TCM und seine Prinzipien

Die TCM arbeitet mit dem Prinzip der Dualität von Yin und Yang. Es kann das "Eine" nicht ohne dem "Anderen" existieren. Vergleichbar mit: -"Ohne Sonne gibt es keinen Schatten."

Weiters ist auch das Prinzip der 5 Wandlungsphasen -Wasser, Holz, Feuer, Erde, Metall- involviert, wobei die Erde die eigentliche Mitte repräsentiert, da wie das ganze Jahr hindurch auf uns selbst zu achten und uns zu ernähren haben (=D Die Erde ist auch zuständig für ein starkes Immunsystem!! )

Außerdem das Qi =die Lebensenergie - Sie ist eine weitere Komponente der TCM. -Hier zähle ich als Beispiel die Shaolin-Mönche auf, welche ihre Qi-Kraft mit größter Konzentration bündeln und dadurch Unfassbares mit ihrem Körper darbieten können...

 

 

TCM und ähnliche Systeme auf der Welt

Es gibt sehr ähnliche Systeme auf der ganzen Welt verteilt. Zu finden in den verschiedensten alten Kulturen wie etwa den Indianischen Schamanen, oder auch den Heiden in Europa. Den Hochkulturen in Südamerika und weitere auf der Erde. Die Aufteilung des Systems ist ähnlich aufgebaut wie in der TCM. Die Elemente wandeln sich in der Bezeichnung ab, wie etwa Wasser, Luft, Erde, Feuer, Äther. Die Elemente sind den Gegebenheiten der Umgebung und den Menschen dort angepasst, denn die alten Kulturen lehrten allesamt von der Beobachtung aus der Natur.

Es erinnert an den Jahreszeitenzyklus oder auch den Lebensphasenzyklus:

 

JAHRESZEIT/ LEBENSZEIT/ TAGESZEIT:

 

Winter -Baby -Nacht -...

Frühling -Kind -der Morgen -...

Sommer -Jugendlich bis zum Erwachsenen -Mittagszeit -...

Spätsommer -Elternrolle -Nachmittagszeit -...

Herbst: -Nachdem die Kinder außer Haus sind -Abendzeit -...

Winter -letzten Jahre und Monate bis zum Sterben -Nachtzeit -...

...

 

Wie lange gibt es bereits dieses Wissen?

Ich persönlich nehme an, schon sehr lange. Ich habe versucht, mich auf den Internetseiten und in Büchern über die Geschichte der TCM schlau zu machen, jedoch habe ich sehr unterschiedliche Aussagen gefunden. Die einen Sprechen von 1000Jahren vor Christus, andere Quellen wieder von 3000 Jahren vor Chr. und wieder andere von 5000 Jahren vor Chr. Hmmmmmmmmm???? Einer der ältesten "Fachbücher über dieses Thema ist "Der gelbe Kaiser" -verfasst von Huang Di. Es ist eine Art Sammelwerk der Traditionellen Chinesischen Medizin und heute noch ein Nachschlagewerk für Praktizierende.

Klingt jetzt vielleicht etwas Konfus, warum ich gerade dieses Beispiel anführe- aber Fakt ist, dass im Jahre 1991, im Grenzbereich von Tirol und Südtirol der "Eismann"- Ötzi gefunden wurde. Sein Körper ist lt. Wissenschaftler etwa 5300 Jahre alt. Es wurden auf seiner Haut Tätowierungen auf ganz bestimmten Körperstellen gefunden, welche an sogenannten Akupunktur-Punkten (-wie in der TCM) erinnern. Es wird vermutet, dass Ötzi mehrfach "Schmerztherapien" in Anspruch genommen hat, welches mit Aufkratzen und Punktieren bestimmter Körperstellen durch Benützung von Knochensplittern und zusätzliches Einreiben von Kohle in die offenen Wunden der Haut eingerieben wurde. Das erinnert an die bekannte Akupunkturmethode sowie an "Gua Sha" (Behandlungsmethode aus der TCM).

...Und das bereits 5000 Jahrhunderten vor Christus hier in Europa. -Oder ist Ötzi womöglich zur damaligen Zeit in den asiatischen Bereich umhergestreift? Also, wie alt ist dieses Wissen wirklich? Ich habe bis heute noch keine persönliche Antwort auf diese Frage gefunden!

 

 

Abschließende Worte

Wir, in unserer heutigen Gesellschaft, haben dieses Wissen der Beobachtung

• von der Natur und der Umgebung,

• der Beobachtung über sich selbst und anderen

• sowie das Spüren selbst

verloren. Dafür haben wir andere Fähigkeiten erlernt und ausgereift wie etwa den Kotrollzwang (Was weder "gut" noch "schlecht" bedeutet, sondern einfach da ist)

Doch, der Alltag hat uns unter Kontrolle, sodass wir nicht mehr so Leben können wie es dem "naturell Mensch" eigentlich entspricht. Wir haben jedoch diesen Weg selbst gewählt. Das ist das Lebensgesetz der Dynamik. Doch, wenn wir einen anderen Zugang zu uns selbst (wieder-)finden, so wird auch die Lebensqualität dadurch deutlich verbessern, und wir können unseren inneren Ruf besser wahrnehmen. So können wir bewusster für uns und für andere da sein und für uns und andere besser sorgen (Metapher: Mutter- und Kind-Verhältnis). Der Umgang mit Lebensfragen und natürlichen Veränderungen wird zudem sichtlich erweitert.

 

"Ändern wir etwas an uns selbst, so ändern wir unser Umfeld"

 

 

Gesundheitliche Grüße,

Eure Christine

 

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Christine Lekar